Hilfe und Zuflucht
für misshandelte Frauen
und ihre Kinder

Frauen
helfen
Frauen
Offenbach

Der Verein

 


Der Verein
FRAUEN HELFEN FRAUEN E.V. OFFENBACH
 
   

Körperliche und seelische Gewalt findet überwiegend im engen sozialen Nahraum statt und gehört für viele Opfer leider zum Alltag. Nach Angaben der Berliner Initiative gegen Gewalt gegen Frauen flüchten in Deutschland jährlich rund 45.000 Frauen mit ihren Kindern zu Bekannten, Freunden oder in Frauenhäuser oder Zufluchtswohnungen um den Misshandlungen zu entgehen. Durch das am 01.01.2002 in Kraft getretene Gewaltschutzgesetz haben sich die rechtlichen Möglichkeiten für misshandelte Frauen gebessert. Dennoch ist für viele Frauen der Verbleib in der eigenen Wohnung aus Sicherheitsgründen nicht möglich, da die Gefährdung zu groß ist. Die Erfahrungen zeigen, dass Frauenhäuser trotz der neugewonnenen rechtlichen Möglichkeiten nach wie vor unerlässliche Einrichtungen sind, um Frauen mit ihren Kindern vor weiteren Gewalttätigkeiten zu schützen.

Geschichte des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. Offenbach

1979
Im Zuge der Frauenhausbewegung wird in Offenbach der Verein »Ein Frauenhaus für Offenbach« gegründet.

1983
Auflösung des Vereins, da eine gemeinsame Zielsetzung auf politischer Ebene nicht erreicht werden konnte.

1985
Ein neuer Verein mit gleichem Namen und gleicher Satzung engagiert sich erneut für die Schaffung eines Frauenhauses.

1990
Eröffnung der Beratungsstelle für Frauen. Erstmals wird in Offenbach frauenspezifische Beratung angeboten.

1992
Ein Gebäude für ein Frauenhaus wird von der Stadt zur Verfügung gestellt. Die Trägerschaft übernimmt der Verein. Vom Land Hessen werden zwei Personalstellen und die Erstausstattung finanziert.
Änderung des Vereinsnamens in »Frauen helfen Frauen e.V.«.

1993
Das Land Hessen stellt Gelder für zwei weitere Personalstellen zur Verfügung.
Das Frauenhaus Offenbach kann nach 3 Jahren Umbau und 14 Jahren ehrenamtlichen Einsatzes engagierter Frauen aus Offenbach eröffnet werden.

1999
Auslagerung des Verwaltungsapparates und Einrichtung einer Geschäftsstelle. Gemeinsam mit der Beratungsstelle werden neue Räume bezogen.

Leitbild

In vielen Partnerschaften und Familien, in so genannten »Schutzräumen«, herrschen Gewaltstrukturen, die sich sozialer Kontrolle und somit oftmals rechtlichem Zugriff entziehen. In diesen Privaträumen sind Frauen männlicher Gewalt in Form von psychischer und/oder physischer Unterdrückung und Misshandlung oft schutzlos ausgeliefert. Diese Gewalttätigkeiten von Männern gegenüber Frauen werden gesellschaftlich tabuisiert und als Privatsache behandelt.

Durch die Existenz und die Arbeit von Frauenhäusern werden Gewaltverhältnisse, die in den Beziehungen zwischen Männer und Frauen bestehen können, sichtbar und somit einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung zugänglich. Durch ihr Engagement konnte erreicht werden, dass inzwischen viele Behörden für dieses Thema sensibilisiert sind und spezifische Gesetzesänderungen die Situation der Frauen und Kinder zu verbessern suchen.

Personal

Der Verein beschäftigt diplomierte Pädagoginnen, Sozialpädagoginnen, Sozialarbeiterinnen, Soziologinnen und Psychologinnen als pädagogisch qualifiziertes Personal und fördert regelmäßige Fort- und Weiterbildungen. Die Mitarbeiterinnen arbeiten in einem gleichberechtigten Team. In Teambesprechungen wird die gemeinsame Arbeit besprochen und aufeinander abgestimmt sowie in der Supervision reflektiert. Desweiteren sind zwei Hauswirtschafterinnen für das Frauenhaus eingestellt.

Geschäftsführung

Das Offenbacher Frauenhaus und die Beratungsstelle für Frauen werden unter der Trägerschaft von Frauen helfen Frauen e.V. von den Mitarbeiterinnen im geschäftsführenden Team geführt. Die Aufgaben des Teams umfassen die Organisation und Koordination beider autonomer Einrichtungen sowie die selbstständige Durchführung der gesamten Verwaltung. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses sind verantwortlich für:
• Verwaltung (Finanzen, Personal)
• Spendenaquise
• Praktikantinnen
• Zusammenarbeit/Kontakt mit anderen Institutionen und Ämtern
• Qualitätssicherung
• Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

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