Wir bedanken uns über 2 ganz besondere Spenden, die uns Ende November übergeben wurden, und währenddessen wir jeweils in einen regen Austausch über die Situation an Schule, Arbeitsplatz und auf unserer Arbeit gekommen sind.
Die erste Spende wurde uns von ehemaligen 12-Klässlerinnen der LEIBNIZSCHULE OFFENBACH überreicht:
Ende Juni 2025 fand dort das Theater-Festival statt, bei dem die Schüler*innen der Darstellendes-Spiel-Kurse vorführten, was sie im Laufe des Schuljahres erarbeitet und einstudiert hatten.
Eins der Stücke trug den Titel „Der Preis des Reichtums“, angelehnt an Fitzgeralds „The Great Gatsby“. In diesem Stück ging es um Gerechtigkeit, auch Geschlechtergerechtigkeit, und Kritik an der strukturellen Misogynie der patriarchal fundierten Gesellschaft. Anhand der Beziehung zwischen Tom und Myrtle haben die Schüler*innen unter Leitung von Frau Löw besonders das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen* herausgestellt und dabei viel eigene Energie und eigene Ideen investiert. Spontan entstand nach dem Stück die Idee, für unseren Verein Geld aus dem Publikum zu sammeln – eine wirklich tolle Idee, die uns total gerührt hat.
Geschlechterspezifische Rollen führen zu Ungleichheit – und die Figuren auf der Bühne sind dabei Folien für uns selbst…
Die Lernenden und ihre Kursleiterinnen scheuen sich nicht, dramatische gesellschaftliche Probleme auf die dramatische Bühne zu bringen und damit aus der Verdrängung heraus ins Bewusstsein zu rücken.
Die zweite Spende in dieser Woche wurde uns von dem deutschen Wetterdienst überreicht – auch hier hatten wir wieder einen angeregten Austausch über unsere jeweilige Arbeit.
Dank der Einnahmen aus dem Kuchenbuffet und dem Verkauf alkoholfreier Cocktails beim diesjährigen Sommerfest wurde ein Spendenbetrag von insgesamt 2.000 Euro für unseren Verein gesammelt. Im November überreichten die DWD-Kolleginnen gemeinsam den symbolischen Spendenscheck. Auch hierfür – vielen Dank, nicht zuletzt für den Austausch, bei dem wir auch Einblick in die Arbeitswelt des deutschen Wetterdienstes und die Aufgaben der internen Frauenbeauftragten erhalten konnten.

